Pflege: Für Angehörige kein leichtes Unterfangen

Es passierte im Sommer 1997. Meine Nachbarn, beide Lehrer, waren gerade im Vorruhestand, als er einen schweren Schlaganfall erlitt. Halbseitig gelähmt, die Sprachfähigkeit extrem beeinträchtigt, war es von einem auf den anderen Tag vorbei mit der Selbständigkeit des ehemaligen Berufsschullehrers. Auch das Leben seiner Frau, die noch vor wenigen Wochen mit Leidenschaft Deutsch und Geschichte unterrichtet hatte, war nun plötzlich ein anderes. Die Folgen des Schlags ließen sich praktisch nicht mehr beheben, trotz mehrerer Monate in einer guten Reha-Klinik. Als ihr Mann zum ersten Mal wieder nach Hause kam, war es schlimm. Ein Vierteljahr lag er praktisch nur oben in seinem Zimmer. Dann ging es in winzig kleinen Schritten aufwärts. Dass er heute wieder Treppen steigen kann, wenn auch nur mit größter Mühe, hat er der intensiven häuslichen Krankengymnastik zu verdanken, außerdem seiner Frau und seinem Willen. Beide leben seit über 35 Jahren in einer zweigeschossigen Eigentumswohnung. Die Umgebung wirkt ruhig und harmonisch. Der Eindruck von Kleinstadt und Ordnung wird durch die Atmosphäre in der Wohnung verstärkt. Sie vermittelt den Eindruck einer sehr disziplinierten, fast schon strengen Frau. Ihr Mann hingegen strahlt – trotz seiner halbseitigen Lähmung und der starken Sprachstörung – etwas Verschmitztes und Lebenslustiges aus.
sommerDas Ehepaar hat keine Kinder. Aufgrund der guten finanziellen Situation – beide zusammen verfügen über ein monatliches Nettoeinkommen von rund 5.000 Euro – können sie sich mit allen notwendigen Diensten und Sachgütern versorgen. Das ist natürlich ein großer Vorteil, den nicht jeder genießen kann. Sie steht morgens gegen 6.45 Uhr auf und zieht sich rasch an. Um 7.15 Uhr kommt meist schon eine Pflegerin oder ein Pfleger der Diakonie, am Wochenende um 8.00 Uhr. Ihr Mann ist morgens der erste Patient. „Wir wollten es so, weil die ersten auf dem Pflegeplan zu sein heißt, eine verlässliche Zeit zu haben.“ Ginge es vollständig nach den Wünschen und Bedürfnissen der beiden, kämen die Diakoniemitarbeiterinnen erst später. Das haben sie zunächst auch ausprobiert: „Na ja, wir haben zum Beispiel halb neun gesagt, aber dann war es mal halb zehn, mal zehn. Da hatte ich schon alles selber gemacht.“

Die Stammpflegerin betreut ihn schon seit über sechs Jahren. Sie holt ihn morgens aus dem Bett, bringt ihn zur Toilette, gestützt auf eine Gehhilfe oder den Rollator, den er von der Krankenkasse bekommen hat. Meist hat seine Frau das aber schon erledigt. Der Pflegedienst hat rechnerisch 45 Minuten für Körperpflege und Ankleiden, beziehungsweise zweimal wöchentlich 70 Minuten, wenn „Badetag“ ist. Dies sind die standardmäßigen Leistungen der Krankenkasse bei Patienten mit Pflegestufe lll. Die zur Verfügung stehende Zeit reicht in der Regel aus. Während ihr Mann vom Pflegedienst versorgt wird, bereitet seine Frau das Frühstück vor. Im Anschluss an die Körperpflege hilft sie beim Anziehen und führt ihn mit der Unterstützung seiner Frau die Treppe hinunter ins Esszimmer. Obwohl die erfahrene Pflegekraft das täglich macht, steht dieser Gang doch immer wieder eine besondere Anstrengung dar. „Manchmal geht es gut, aber manchmal, dann hat er seine Beine auch nicht unter Kontrolle. Da ist das eine richtige Angstpartie.“
Im Esszimmer angekommen, wird meist noch ein bisschen geplauscht, auch gegen die Uhr. Letztendlich findet hier eine Art Arbeitstausch zwischen der Ehefrau und der Pflegerin statt: Sie entlastet die Pflegerin, indem sie ihrem Mann schon mal beim Aufstehen hilft und ihn zur Toilette bringt. Dafür kann sie sich nach der Grundversorgung noch ein paar Minuten Zeit nehmen. Eigentlich, sagt die Pflegerin, habe sie kaum genügend Zeit für alle pflegerischen Aufgaben. Es sei eben sehr wichtig, die Leute zu kennen, damit sich zum einen ein Vertrauen aufbaut und zum anderen Routinen entwickeln können. Beides zusammen spart Zeit: „Es gibt Tage, wo man wirklich länger braucht. Aber generell muss ich sagen, ist das selten der Fall. Meistens gehe ich gegen fünf vor acht hier wieder weg, manchmal bleibt mir auch schon mal eine Viertelstunde, die ich irgendwo in Petto habe für einen anderen Patienten.“

 

Keine Schokolade, keine Chips!

Ja, wir haben uns tatsächlich eine Saftpresse gekauft. Ich bin ja eigentlich eine von vielen Menschen, die nie gerne Saft getrunken hatte, aber nach einer eigenen Erfahrung im Urlaub bin ich auf den Geschmack gekommen.

mausi-beim-reiten

Ich bin der Meinung, dass auch Kinder schon regelmäßig Sport treiben sollten. Ob Reiten Sport ist – darüber darf gestritten werden. Doch meine Tochter tanzt noch zudem regelmäßig. Das powert sie ganz schön aus!

Ich habe immer wieder mit allen Mitteln versucht mein Gewicht zu halten, aber irgendwie hat das nie so richtig geklappt. Immer dieser Jojoeffekt! Meine Freundinnen und Bekannte haben mir immer wieder gesagt, leb doch mal ein bisschen gesünder. Hm, GESÜNDER!!! Ich trinke doch keinen Alkohol, esse keine Schokolade, keine Chips und und und, aber irgendwie war es doch nicht so der richtige Weg. Und was mich auch immer von einer Saftpresse abgehalten hat, war das Obst schälen, die Vorbereitungen eh der Saft fertig war.

Nun gut, wir waren letztes Jahr, wieder mal seit langer Zeit im Urlaub. Es war eine Privatpension und jeden Morgen bekamen wir zum Frühstück ein Glas Saft. Die ersten zwei Tage habe ich tatsächlich den Saft stehen lassen, bis das die Pensionsdame mich gefragt hat, warum ich denn keinen Saft trinken würde. Nach langem Überreden habe ich dann am nächsten Morgen den Orangensaft getrunken und der war soooo lecker! Ich hab natürlich die Besitzerin der Pension gefragt, ob das denn ein gekaufter Saft gewesen sei, weil der war so lecker. Daraufhin hat sie mich fast sprichwörtlich in ihre Küche gezogen und hat mir ihre Saftpresse gezeigt.
Das war wirklich sehr interessant, wie schnell sie den Saft zubereitet hat. Aus frischem Obst – ich war wirklich begeistert. Und ich muss sagen, der Saft war auch nicht zu sauer, weil ich mag nichts saures.

Ich hab dann auch jeden Morgen vor dem Frühstück das Glas Saft getrunken. Und wie sagt man so schön, der Mensch ist ein Gewohnheitstier! Man kann sich echt daran gewöhnen, nach dem Aufstehen ein Glas selbstgemachten Saft zu trinken. Nach unserem Urlaub haben wir uns dann auch sofort nach einer Saftpresse umgesehen und auch eine gekauft. Ich mache mir jetzt jeden Morgen ein Glas frischen ausgepressten Saft, und sollte ich das tatsächlich mal vergessen, fehlt mir was.

Und da ich auch nicht gerne Obst esse, ist das Glas am Morgen schon eine gute Vitaminspritze für den ganzen Tag. Ja, so schnell kommt man zu einer NIE gewollten Saftpresse. 🙂

 

Meine Smoothie Vitaminbomben

Lasst Euch inspirieren von der Vielfalt der leckeren Smoothie-Rezepte und genießt die erfrischenden Smoothie-Rezepte in den unterschiedlichsten Varianten. Wie wäre es zum Beispiel mit einem sommerlichen Erdbeer-Smoothie oder einem raffinierten Tomaten-Soja-Smoothie? Heute möchte ich Euch meine besten Rezepte verraten!
erdbeer-smoothie

Beeren – Smoothie

Benötigte Zutaten

  • 50 g Heidelbeeren
  • 80 g Himbeeren
  • 1 TL Honig
  • 250 g Naturjoghurt

Zubereitung
Die Heidelbeeren in einen Mixer geben und kurz pürieren. Honig , Himbeeren und den Naturjoghurt dazu geben und ebenfalls kurz pürieren. In ein Glas füllen – fertig!
Variationen: Wenn man es süßer mag, dann einfach etwas mehr Honig dazu geben.


Möhren-Orangen-Drink mit Quark

Zutaten (für 2 Gläser)

  • 2 Orangen (200 ml Saft)
  • 1 kleine Grapefruit (100 ml Saft)
  • 200 ml Möhrensaft
  • 80 g Magerquark
  • 1 TL Rapsöl

Zubereitung
Orangen und Grapefruit auspressen. Orangen- und Grapefruitsaft mit Möhrensaft, Magerquark und Öl in den Mixer geben und fein pürieren. Sofort kalt servieren.


Mangi Smooth

  • 1 Mango
  • 1 Apfel
  • ½ Banane
  • Eine Handvoll Mangold
  • Vier Himbeeren

Smoothie mit Himbeeren und Brombeeren

Zutaten

  • 100 g Himbeeren
  • 100 g Brombeeren
  • 50 – 100 ml Ananassaft
  • 1 gefrorene Banane
  • 1 – 2 TL Leinsamenschrot
  • 1 TL unbehandelte Zitronenschale